Was wissen wir heute über ‚Social Produkt Marketing“? Mehr als gestern!

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Was ist Produktmarketing? Und was hat dazu geführt, dass heute mehr als 80% aller Konsumenten den Empfehlungen von Personen aus ihrem persönlichen und ’social‘ Umfeld mehr vertrauen als den Marketing Botschaften von Firmen, Marken etc.?

Die  Antwort finden Sie auf  eCommerce Websites großer Unternehmen ebenso wie auf den Internetseiten kleiner Geschäfte und Einsteiger Blogs, die Geld verdienen möchten…

Sie konzentrieren sich nur auf den Verkauf ihrer Produkte etc. Auf taktischsten Aspekte wie Werbung, Kontakte, Reichweite, soziales Marketing usw. Auf Kunden finden. Doch das funktioniert am Marktplatz Internet schon lange nicht mehr:

 

Internet ist Evolution!

Erinnern Sie sich noch an die ‚Steinzeit‘ des Internets, an das Web 1.0? Als Computer mit Computern sprachen?Ein paar Jahre später, die erste einschneidende Änderung:

Das Web 2.0! Jetzt konnten Leute mit Leuten zu sprechen, mit der gesamten Internet Welt direkt kommunizieren.

Die GROSSE Revolution aber begann, als das Internet SOCIAL wurde. Die Welt trifft sich heute in Social Communities, auf Facebook, YouTube, Instagram etc. Tauscht sich dort in Echtzeit aus, teilt Informationen und Meinungen, Fotos, Videos etc. mit anderen.

Weitgehend unbeachtet ist dort die GRÖSSTE Revolution im Marketing seit Menschengedenken in Gang und  gewinnt immer mehr an Momentum…

Worum geht es?
Um Engagement und Inspiration!

Es ist kein Zufall, dass Firmen wie Nike, Starbucks, Coca-Cola etc. den Begriff ‚Inspiration‘ in ihr Mission Statement (das Leitbild ihres Unternehmens) aufgenommen haben.

Tatsache ist, Leute haben immer und werden auch in Zukunft immer nach Produkten (Problemlösungen) suchen, die ihnen  helfen, Ihr Leben besser zu gestalten, Erfolg zu haben und Probleme zu lösen.  Online geht es mehr denn je um authentische, überzeugende Geschichten dazu.

eCommerce Websites, die ihre Besucher noch wie dummen Schafe behandeln müssen erfahren, dass sich Konsumenten nicht mehr für ihre Verkaufsbotschaften interessieren, sondern als aktive Mitglieder einer Gemeinschaft selbst  ihr Produkt Marketing machen:

 

  • Sie wollen beteiligt sein…
  • Sie wollen dazu gehören…
  • Sie wollen beeinflussen…
  • Sie wollen sich engagieren.

Diese Internet User scheren sich einen Dreck darum, was eCommerce Websites als gut für sie ansehen. Sie finden selbst heraus, was gut für sie ist und teilen ihr Wissen mit ihrer Community oder holen sich Informationen, Rat und Hilfe bei Leuten, denen sie vertrauen.

Zwar hat jede Nische ihre eigene psychologische Übergänge am Weg von der Suche nach einer Problemlösung bis zum Endpunkt, dem Kaufakt,  doch im Allgemeinen führt er über diese Stationen:

  • Bewusstwerdung – eine Person sucht online (bei Google) nach der Lösung für ein Problem (Antwort auf eine Frage)…
  • Auswertung – diese Person bewertet die Lösungen, die sie auf den führenden eCommerce Websites findet…
  • Präferenz – diese Person vergleicht den Nutzen dieser Produkte miteinander…
  • Fürsprache – diese Person spricht mit Leuten darüber, denen sie vertraut und/oder macht selbst den Fakten Check…
  • Kaufakt – diese Person trifft (hoffentlich) die für sie beste

Marketing beginnt nicht beim Produkt. Marketing beginnt beim Problem. Bei der Frage, wonach Leute suchen.

Der Bedarf an KonsumentInnen (wie Sie), die Antworten auf Fragen finden, die sie interessieren und mit Leuten teilen, die sie mögen, ist riesig!

Marketing Superstar Seth Godin:

Communities, Followers – wie auch immer Sie diese Gruppe nennen – sind Leute, die das Gefühl haben möchten, dass sie „dazu gehören“, weil das etwas für sie ist. Oder andersrum… die das Gefühl haben, dass sie etwas versäumen, wenn sie dieser Community nicht angehören.

Überlegen Sie, warum haben tausende ein Harley Davidson Tattoo und niemand ein Suzuki Tattoo?

Wie wurde Seth‘s Blog groß? Er hat in sein Blog null Stunden für SEO investiert. Wie wurde es dann groß? Er teilte seine Informationen mit Leuten, die sie nützlich fanden. Die sie wiederum an andere Leute weiter leiteten, weil sie wussten, dass sie auch deren Leben besser machen würden… usw.

Starten Sie mit dem kleinstmöglichen Projekt, das Ihnen Spaß macht und für das Sie jemand bezahlen wird, weil es sein Problem löst. Diese Theorie ist nicht neu, aber es lohnt sich, darüber nachzudenken. Klein anfangen ist immer besser als der Versuch, Massen zu erreichen.

Große Organisationen können Veränderung bewirken, doch klein zu beginnen, ist die viel bessere Strategie. Seth bringt dazu dieses großartige Beispiel.

  • Nehmen wir an, Sie verkaufen Laternen in Dörfer in Entwicklungsländern. Eine Möglichkeit ist, am ersten Tag Dorf A aufzusuchen, dort 2 Laternen zu verkaufen. Am nächsten Tag ziehen Sie weiter zu Dorf B und wiederholen dort diesen Vorgang. Die falsche Strategie.
  • Stattdessen tauchen Sie  jeden Tag solange wieder im Dorf A auf, bis dort alle eine Laterne haben. Erst dann gehen Sie weiter zu Dorf B und erzählen diesen Leuten ihre Geschichte: „Hey, schau dir Dorf A an, willst du auch eine Laterne?“