Wie testen Sie Ihre online Geschäftsidee?

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Wie Steve Jobs…
NO Bullshit Marktforschung

 

 

Als Steve Jobs (†2011), Gründer von Apple, mit Macintosh den ersten Mikrocomputer mit Benutzeroberfläche vorstellte, fragte ihn ein Reporter, welche Art von Marktforschung er denn dafür gemacht habe.

Jobs antwortete spöttisch, „hat Graham Bell irgendeine Marktforschung gemacht, bevor er das Telefon erfand?“

Steve Jobs herausragende Eigenschaft war, dass er an seine eigenen Fähigkeiten statt an Fokus Groups und herkömmliche Marktforschung glaubte:

  • 1982 sagte jemand im Mac Team, „ich denke, wir brauchen dazu Marktforschung, um zu sehen, was sich Kunden wünschen.“„Nein“, antwortete Jobs, „Kunden wissen nicht, was sie wollen, solange wir es ihnen nicht zeigen“.
  • Jobs: „Manche Leute sagen, gib deinen Kunden, was sie sich wünschen. Doch das ist nicht mein Ansatz.  Ich sehe es als meine Aufgabe an herauszufinden, was sie sich wünschen, bevor wir etwas tun. Henry Ford sagte einmal, ‘hätte ich meine Kunden gefragt, was sie sich wünschen, hätten sie mir geantwortet – ein schnelleres Pferd‘. Die Leute wissen solange nicht, was sie haben wollen, bis Sie es ihnen nicht gezeigt haben. Deshalb verlasse ich mich nicht auf Marktforschung. Unsere Aufgabe ist es, die Dinge zu lesen, die noch nicht auf der Seite stehen.“

Mit dieser Strategie machte er Apple zum teuersten börsennotierten Unternehmen der Welt…

MACHEN AUCH SIE MARKTFORSCHUNG WIE STEVE JOBS!

Sie dürfen Leute nie fragen, “was soll ich entwickeln, das dein Leben leichter macht?

Ihre Aufgabe ist es, in einem sehr frühen Stadium in Ihre Schuhe zu schlüpfen, um das Leben, das Sie selbst führen, verstehen zu lernen. So bekommen Sie einen Einblick in die Ideen und Produkte, die Sie entwickeln können, um sich selbst zu überraschen und damit dann auch andere zu erfreuen….

Als KonsumentIn sind Sie bestens qualifiziert, die Antworten und Produkte zu Fragen zu entwickeln, mit denen Sie sich (und Leute, die so ticken wie Sie) überraschen und erfreuen können.

EVALUIEREN SIE IHRE IDEEN WIE PROCTOR & GAMBLE!

Die zweite Rolle von Marktforschung ist die Bewertung von Ideen, die Sie entwickelt haben.

In einem großen, erfolgreichen Markenartikel Unternehmen wie Proctor & Gamble mit Marken wie Ariel, Meister Proper, Pampers, Gillette, Blendax, Oil of Olaz, Tempo usw. verfassen Productmanager Beschreibungen ihrer Ideen. Diese  besprechen sie zuerst – eins zu eins – mit Leuten aus dem betreffenden Zielpublikum und erheben dann in repräsentativen, quantitativen Umfragen die Kaufbereitschaft dafür.

Sie haben nicht das Budget für solch teure Umfragen, daher stellen Sie in Ihren Gesprächen auch gleich die Frage nach der Kaufbereitschaft für Ihre Produktidee…

„Zeigen Sie diesen Leuten, was Sie entwickelt haben und nutzen ihre Reaktionen darauf, um diese Idee zu überarbeiten, zu ergänzen und weiter zu entwickeln…“

QUALITATIVE MARKTFORSCHUNG!

Das Hauptaugenmerk dieser Methode liegt darauf, von Personen aus Ihrem Zielpublikum zu erfahren, was sie denken und fühlen, wenn Sie Ihr Konzept kennen lernen und ob sie am Ende auch bereit wären, Geld für Informationen auszugeben, die ein Problem für sie lösen.

Ein Teil dieser Testpersonen wird kein Interesse haben, irgendetwas zu kaufen. Andere  dagegen haben genau auf diese Informationen gewartet und sind bereit, Sie dafür zu bezahlen.

Um Geld zu verdienen, müssen Sie potenzielle Kunden in Kunden verwandeln! Ob und in welchem Ausmaß Ihnen das gelingt, sagen Ihnen Ihre Testpersonen….

  • Warum sie Ihr Infoprodukt in dieser Form nie oder sofort kaufen würden…
  • Warum sie glauben, dass es ihnen besser (mehr) oder nicht besser (weniger) als andere Produkte nützt und…
  • Was sie damit in ihrem Umfeld (bei Freunden, Kollegen, dem anderen Geschlecht usw.) bewirken können.

Persönliche Gespräche sind die beste Methode, um einen Eindruck davon zu bekommen, was einzelne Personen wirklich von einem Konzept halten.

Entscheidend ist, dass Sie in ihrer Sprache mit ihnen darüber sprechen, sonst kommt selbst die beste Idee nicht an.

Suchen Sie sich geeignete Personen – zum Beispiel Bürokollegen –  die bei der Frage zu gesundem Mittagessen dieselben Probleme und Wünsche wie Sie haben.

Befragen Sie aber auch Experten auf diesem Gebiet, die Sie kennen… beim Thema gesunde Ernährung zum Beispiel den Betreiber des Lokales, bei dem Sie Ihr Mittagessen abholen (bestellen), Ihren Fitness Trainer, Hausarzt, Apotheker etc.

Der Nutzen qualitativer Tests für Ihr Projekt ist unbezahlbar:

  • Diese Gespräche fördern Bedenken, Einwände etc. zu Tage, an die Sie vielleicht noch nicht gedacht haben und geben Ihnen Hinweise , wie Sie sie am besten behandeln und ausräumen.
  • Sie bieten Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Aspekte Ihres Themas zu untersuchen und alternative Optionen auszuloten. In diesen Gesprächen können Sie jede Frage stellen, die Sie interessiert und bekommen sofort authentische Antworten, die Ihnen bei der Weiterentwicklung Ihres Konzeptes helfen.
  • Qualitative Konzepttests sind viel einfacher und kosten nicht – im Gegensatz zu quantitative Marktforschung.
  • Qualitative Konzepttests können Sie jederzeit (auch in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, zu sehr spezifischen neuen Aspekten etc.) ohne besondere Vorbereitung und Aufwand durchführen.

Haben Sie den ersten Kunden gewonnen, wissen Sie, daraus lässt sich mehr machen…