Wirksames (und unwirksames) online Marketing/Marktforschung 2018?

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Die Versuchung ist groß, als EinsteigerIn mit einer dieser „tollen Internet Geschäftsideen“ zu starten, die online überall angeboten werden:

„Du musst ein durchschnittliches Produkt entwickeln, weil du nur so die Masse der durchschnittlichen Kunden erreichst.“

Etwas so Dummes zu produzieren, dass man auch den letzten Trottel damit erreicht, ist das genaue Gegenteil von dem, was es heute braucht, um sich bei modernen, kritischen KonsumentInnen als Autorität bei einem Thema zu profilieren und zum Meinungsbildner aufsteigen:

Steve Jobs dazu: „Ihre Zeit ist begrenzt, also verschwenden Sie  sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lassen Sie sich nicht von Meinungen  anderer einfangen, denn das hieße ja, auch mit deren Erkenntnissen zu leben. Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm dieser Meinungen Ihre eigene, innere Stimme übertönt. Und am wichtigsten – haben Sie den Mut, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen.“

“Beantworten Sie dagegen als Konsumentin Fragen von KonsumentInnen“…

werden Sie zu den ersten in der Geschichte des online Marketings gehören, die sich ihre Geschäftsidee selbst aussuchen können.

Sie werden nicht wie üblich fremden Leuten die Türe eintreten (Interruption Marketing), um ihnen arrogant zu verkünden, „ich habe das richtige Produkt für dich, denn es passt für jeden.“

Statt dessen vereinbaren Sie mit interessierten Leuten (Permission Marketing) aus Ihrem Umfeld einen Termin und sprechen mit ihnen über Ihr Projekt (Problemlösung):

QALITATIVE MARKTFORSCHUNG!

Claude C. Hopkins: Tests sind wichtig, sie helfen uns, unsere Kunden verstehen. Gut testen ist die Basis für guten Verkauf.

Seth Godin: Laufen Sie nicht mit der Überzeugung herum, Sie hätten etwas gefunden, das es wert ist bemerkt zu werden. Machen Sie sich statt dessen auf den Weg und testen die verschienden Dinge, die Sie gefunden haben, um zu sehen, ob auch Ihr Publikum sie bemerkenswert findet.

Ihr Ziel ist, zu erfahren, was Ihre Testpersonen denken und fühlen, wenn sie Ihr Konzept kennen lernen und ob sie am Ende auch bereit wären, Geld für Ihre Problemlösung (Info Quickie) auszugeben.

Da Sie mit vorqualifizierten, an Ihrem Projekt interessierten, Leuten sprechen, wird der Prozentsatz an Erstkunden, die Sie akquirieren, signifikant höher sein, als bei üblichem Interruption Marketing.

Fragen Sie Ihre Testpersonen….

◾Warum sie Ihr Infoprodukt in dieser Form nie oder sofort kaufen würden…

◾Warum sie glauben, dass es ihnen besser (mehr) oder nicht besser (weniger) als andere Produkte nützt und…

◾Was sie damit in ihrem Umfeld (bei Freunden, Kollegen, dem anderen Geschlecht usw.) bewirken können.

Persönlichen Gespräche sind die beste Methode, um einen Eindruck davon zu bekommen, was einzelne Personen wirklich von Ihrem Konzept halten.

Befragen Sie ruhig auch Experten auf diesem Gebiet, die Sie kennen… beim Thema gesunde Ernährung zum Beispiel den Betreiber des Lokales, bei dem Sie Ihr Mittagessen abholen (bestellen), Ihren Fitness Trainer, Hausarzt, Apotheker etc.

Der einzigartige Nutzen qualitativer Tests…

◾Diese Gespräche fördern Bedenken, Einwände etc. zu Tage, die Sie vielleicht noch nicht kennen und geben Ihnen Hinweise darauf, wie Sie diese am besten behandeln und ausräumen.

◾Sie bieten Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Aspekte Ihres Themas zu untersuchen und alle möglichen Optionen auszuloten. Sie können in diesen Gesprächen jede Frage stellen, die Sie interessiert und bekommen sofort authentische Antworten, die Ihnen bei der Weiterentwicklung Ihres Konzeptes helfen.

◾Qualitative Konzepttests sind viel einfacher und kostengünstiger als quantitative Marktforschung.

◾Qualitative Konzepttests können Sie jederzeit (auch in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, zu sehr spezifischen neuen Aspekten etc.) ohne besondere Vorbereitung und Aufwand durchführen.

Zusammenfassung

Aus einer Geschäftsidee ein Geschäft zu machen bedeutet, dass Sie beginnen müssen, Geschäfte zu machen und einen wirtschaftlichen Wert zu erzeugen, indem Sie ein echtes Produkte anbieten und Kunden finden, die bereit und in der Lage sind, dafür Geld ausgeben.

Haben Sie Ihren ersten Kunden gefunden, wissen Sie… daraus lässt sich mehr machen….