Hundefutter: Die „ROH“ Debatte

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Hundefutter Roh

Was sie Ihrem vierbeinigen Freund zum fressen geben, ist für Hundehalter ein ausgesprochen wichtiges Thema. Aus gutem Grund! Eine gute Ernährung kann viel zu einem langen, gesunden Leben und psychischem Wohlbefinden eines Haustieres beitragen.

Was aber ist das beste Futter für, an häusliches Leben gewöhnte, Hunde?

Zwar füttern die meisten Hundebesitzer industrielles Trocken- und/oder Nassfutter, doch immer mehr von ihnen sehen sich heute auch nach Alternativen dazu um.

Rohfütterung von Hunden hat in den letzten Jahren immer mehr an Popularität gewonnen und, damit einhergehend, eine häufig sehr emotionale, kontroverse Debatte über deren Nutzen ausgelöst.

Einer der Gründe dafür ist, dass dieses Futter “natürlicher” für Hunde sei.

Der Hund sei ein Jäger und Aasfresser, dessen  Ernährung hauptsächlich aus rohem Fleisch und Knochen bestand. Hundehalter sollten daher diese Nahrung als artgerecht für ihr Haustier nachstellen.

Nun haben aber die  Hunde, die heute in unseren Haushalten leben, kaum noch etwas gemein mit ihren wilden Cousins.

Hunde werden in einer Bandbreite gezüchtet, die vom Zwergspaniel bis hin zum massiven neapolitanischen Mastiff reicht. Zusätzlich dazu gibt es noch spezielle, für Ernährungsmängel besonders anfällige, Züchtungen, wie zum Beispiel den Bedlington Terrier.

Wie aber kann man bei den physiologischen Unterschieden zwischen den heutigen Haustieren und den einst wilden Kaniden sicher sein, das das, was die Vorfahren fraßen, auch das ideale Futter für ihre Nachkömmlinge ist?

Eines der größten Probleme bei der Entscheidung, ob Rohfütterung  ja oder nein, ist die erdrückende Zahl widersprüchlicher Informationen und die Tatsache, dass viele davon anekdotischer Natur sind.

Im Web stehen unzählige Webseiten, Blogs und Foren,  in denen die Tugenden von Rohfutter gepriesen werden, anderen gegenüber, die dies als unsicher und ungesund verdammen.

Für die Entscheidung, wie und was man seinem Hund verfüttert, braucht es aber ausgewogene Informationen, die beide Seiten  – das Gute und das Schlechte –  beleuchten, damit jeder Hundehalter gut vorbereitet selbst die für ihn beste Wahl treffen kann.

Hier finden Sie die Hauptnutzen und Hauptbedenken zu Rohfütterung zusammengestellt, die Ihnen bei der Entscheidung, ob Rohfutter die richtige Ernährung für Ihren Hund ist oder nicht, helfen werden.

Denken Sie daran, dass mit jedem Futter Nutzen und Risiken verbunden sind und Sie als Verantwortliche(r) für das Wohlergehen Ihres vierbeinigen Freundes abwägen müssen, was für ihn das Beste ist.

Denken Sie dabei auch daran, dass das, was für Sie und Ihren Hund das Beste ist, nicht immer das sein muss, was für jemand anderen und dessen Hund das Beste ist.

Rohfutter mag nicht für jeden Hund das richtige sein, daher empfiehlt es sich, Ihre Optionen nicht nur mit Tierarzt und/oder Ernährungsberater zu besprechen, sondern sich auch im Internet über Erfahrungen anderer Hundehalter zu informieren.

Typen von Rohfutter

Die zwei Haupttypen sind kommerziell und selbst zubereitet:

• Kommerzielles Rohfutter, frisch oder gefroren, enthält die vom Hund benötigten Nährstoffe, üblicherweise in Form von Pasteten.

• Selbst zubereitetes Rohfutter besteht aus rohem Fleisch und Knochen, Gemüse, Früchten, Nahrungsergänzungsstoffen und Körnern. Dieses Futter ist höchstwahrscheinlich nicht jeden Tag ausgewogen, sollte aber bei einer entsprechenden Planung über einen längeren Zeitraum den Hund mit allen Nährstoffen versorgen, die er  braucht.

Die Vorzüge

Sicherheit
In den letzten Jahren mussten eine ganze Reihe von industriellen Hundefutter Produkten aus dem Handel genommen werden. Bereiten Sie das Futter für Ihren Hund selbst zu, so haben Sie die totale Kontrolle darüber, welche Zutaten es enthält und woher diese stammen.

Gesundheit
Mit Rohfutter (speziell selbst zubereitetem) können Sie gezielt auf die speziellen Bedürfnisse Ihres Hundes eingehen. Sie können Dinge weg lassen, auf die Ihr Hund allergisch reagiert und es mit den speziellen Nährstoffen ergänzen, die er braucht. Wegen des hohen Wasseranteils in rohem Futter können Sie ruhig auch mehr füttern – ohne Angst vor zu vielen Kalorien.

Industriefutter enthält häufig Konservierungsmittel, um die Haltbarkeit im Regal zu verlängern. Frisch zubereitetes Futter dagegen musste keinen  Verarbeitungsprozess  durchlaufen, braucht  keine Zusatzstoffe und wird daher allgemein als gesünder bewertet.

Kommerzielles Rohfutter ist üblicherweise tiefgefroren und braucht daher ebenfalls keine Konservierungsmittel.

Die in Rohfütterung enthaltenen Knochen werden anekdotenhaft als gut für die Zahnhygiene und gut für die allgemeine Gesundheit beschrieben.

Rohfutter ist auch ein natürlicher Zwang, die Kauwerkzeuge einzusetzen, was sich positiv auf das Gesamtverhalten des Tieres  auswirken kann.

Die Risiken

Sicherheit
In Rohfutter wurden Salmonellen, Campylobacter, Escherichia coli O157:H7, Clostridium perfringens, Clostridium botulinium und Staphylococcus aureus gefunden…alles bekannte menschliche und canine Krankheitserreger.

Diese Bakterien finden sich im Stuhl des Hundes und können über Teppich und Möbel  übertragen werden, auf denen der Hund sich bewegt. Diese Krankheitserreger stellen im Allgemeinen nur ein Risiko für geschwächte Immunsysteme (bei Kindern und Älteren) dar – leben Personen aus diesen Risikogruppen in Ihrem Haushalt, sollten  Sie dies bei Ihrer Wahl des Futters beachten.

Bestimmte Krankheitserreger im Rohfutter sind eine potentielles  Risiko für Ihren Hund:  Neospora caninum in rohem Rindfleisch, Nanophyetus salmincola in rohem Lachs und Trichinella spiralis in rohem Schweinefleisch und Wild, wie Hirsch und Elch. Diese Krankheitserreger können Ihren Hund krank – mit möglicherweise tödlichem Ausgang – machen.

Knochen können sich verkeilen und  die Ursache für Darmverschluss bzw. Perforation und Zahnschäden sein.

Gesundheit
Rohfutter selbst ausgewogen zusammen zu stellen, ist nicht einfach; vor allem aber auch zeitaufwändig, was zu Ernährungsmängeln, speziell bei Vitaminen und Mineralien, führen kann. Dass manche dieser Mangelerscheinungen oft Monate brauchen, bis sie offenkundig werden und Sie das Problem daher erst spät entdecken, macht die Sache noch komplizierter.

Rohes Gemüse wird von Hunden oft nur schlecht verdaut, leicht gekocht und gerieben ist besser.

Komfort
Rohfütterung ist teuer und zeitaufwändig. Täglich ausgewogene Mahlzeiten für Ihren Hund zuzubereiten, kann zu einer Herausforderung werden, die nicht in einen vollen Terminplan passt. Als Daumenregel gilt: essen Sie öfters als drei Mal pro Woche außer Haus, sind Sie höchstwahrscheinlich zu beschäftigt, um ordentliche Rohfutter Mahlzeiten für Ihren Hund selbst zuzubereiten.

Rohfütterung wird speziell dann zu einem Problem, wenn Sie häufiger auf Reisen sind. Viele Hotels sind nicht darauf eingerichtet und nicht alle kommerziellen Produkte sind überall erhältlich.

Leider gibt es nur wenig wissenschaftliche Recherche Ergebnisse zu Rohfütterung, daher basieren einige der hier angeführten Informationen  auf Einzelberichten, individuellen Meinungen und Erfahrungen.

Die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen gibt es zu mikrobiellen Risiken von rohem Fleisch – ein wichtiger Aspekt, den Sie in Betracht ziehen sollten.

Fallstudie ”Hundefutter – die ROH Debatte“
(BETA TEST)

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